AMERIKA-TRIP: SV05-KAPITÄN RALPH RÖMHILD BERICHTET AUS COLORADO
Zu Beginn des Jahres 2009 befinden sich zwei Stammkräfte unserer Ersten Männermannschaft in einem Auslandsaufenthalt: Neben Guido Wolf, der bis Ende Mai in Irland verweilen wird, ist Ralph Römhild, der Kapitän unserer Bezirksliga-Elf, schon seit einem Mitte Januar in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er wird bis Ende März in Colorado sein und dann erst wieder das Team des SV05 verstärken. Vor seiner Abreise hat ihn unser Webmaster gebeten, hin und wieder eine kleine Kolumne aus dem Ausland zu schreiben, um den Besuchern von www.sv-trusetal.de von seinen Erlebnissen in den USA zu berichten.

Bereits zum dritten Mal berichtet Ralph nun aus Colorado, diesmal wirds definitiv sportlich und Bilder sind auch wieder dabei

Hier ist Teil 3 der USA-Kolumne von Ralph:

Ernüchterung nach dem ersten Spiel meiner Jazz gegen Hustlers FC

Nach guter erster Halbzeit haben wir am Ende doch deutlich 1:5 gegen die favorisierten Hustlers verloren. Ausschlaggebend waren wohl die in ausreichend und in guter Qualität vorhandenen Wechselspieler beim Gegner, während wir anfangs leider lediglich einen Wechselspieler hatten. Auswechslungen sind hier – ähnlich wie bei uns in der Halle – unbegrenzt erlaubt. Gewechselt werden darf bei eigenem Einwurf oder Abstoß. Daneben waren die Hustlers doch durchschnittlich um einiges jünger, was sich mit zunehmender Spieldauer natürlich mehr und mehr bemerkbar machte.

Nach rund 20 Minuten gingen wir nach einem langen Ball und Dank unseres schnellen Stürmers Mike sogar mit 1:0 in Führung. Zur Halbzeit ging es mit 2:1 in die Kabinen, Chancen gab es bis dahin auf beiden Seiten. Das 3:1 und 4:1 fiel nach 60 Minuten durch die schnellen Stürmer der Hustlers, während ich auf der Bank saß. In der zweiten Hälfte machten sich bei uns vor allem die unnötigen, hauptsächlich durch viele lange Bälle aus der eigenen Abwehr verursachten Ballverluste bemerkbar.

Nun ja, spaß hat es trotzdem gemacht. Tolles Wetter (15 Grad und Sonnenschein) und angenehme Mannschaftskollegen mit vielen Späßen machen so eine Klatsche doch etwas leichter verdaulich ?

Bevor ich am Sonntag auf den Fußballplatz ging, hatte ich mir noch ein zusätzliches „Trainingsprogramm“ ausgesucht. Das Wetter war so herrlich, dass ich die hier wohlbekannte „Incline“ (zu deutsch etwa: Steigung) in Angriff nahm. Das ist ein Anstieg, in dessen 1,5 Kilometer langem Verlauf 700 Höhenmeter zu überwinden sind. Durchschnittliche Steigung sind also 41 %, am steilsten Stück sind es 68 %. Einige Eindrücke habe ich beigefügt. Ich denke inclusive Fotopausen etwa 40 Minuten benötigt zu haben. Die Anstrengung sieht man mir an, denke ich. Die unglaubliche Aussicht hat jedoch für alle Mühen entschädigt!!! Wen mehr davon interessiert, der kann sich gern unter http://www.inclineclub.com/incline/ über diese wirklich tolle Strecke informieren.

Ralph Römhild

Um alles ein wenig bildlich zu verdeutlichen, hat uns Ralph wieder ein paar Schnappschüsse mitgesendet, die es hier nun zu betrachten gibt:

Trainingsprogramm in amerikanischer Art - Ralph mittendrin, statt nur dabei:
   

Traumhafter Ausblich als Entschädigung für die Anstrengung:
   

Ralph hat´s geschafft und den Gipfel erklommen - gehört sich in SV05-Sportausrüstung ja auch so ;-)




Hier zwei Schnappschüsse vom "Soccer" in den USA:
   


to be continued... ;-)

Hier geht´s zurück zu Ralph´s zweiter Kolumne:
Amerika-Trip: Ralph Römhilds 2.Kolumne aus Colorado (05.03.2009)