VEREINSFAHRT an die Mosel
(25.-27.03.2005)
Bericht von Stadionsprecher Ringo

Nachdem man vor knapp eineinhalb Jahren beim letzten Trip den Spreewald, Berlin, Cottbus und Dresden unsicher machte, führte die Vereinsfahrt des SV05 einen Teil unserer Vereinsmitglieder dieses Mal an die Mosel. Leider konnten oder wollten nicht alle Mitglieder an dieser Fahrt teilnehmen - was diese verpasst haben, berichtet in gewohnter Weise unser Stadionsprecher Ringo, der, wie einige andere auch für zahlreiche Fotos sorgte.

Freitag, 25. März 2005

Um größere Probleme beim Einreichen von Urlaub zu vermeiden, legte unser Vorstand die Fahrt sinnvoller Weise auf das Osterwochenende. Das Reiseprogramm, das unser Vereinschef bereits im Februar verteilte, sah nun also die geplante Abfahrt am Karfreitag für 6 Uhr früh vor. So fanden sich nun die teilweise fitten oder auch noch nicht ganz so fitten Fahrtteilnehmer in aller Frühe am Busbahnhof Trusetal ein, um nun die Reise anzutreten. Nachdem alle erschienen waren und ihr Gepäck im hochmodernen Reisebus von Lienert-Reisen verstaut hatten, ging es erstmal auf in Richtung Friedewald und Autobahn A4. Bei der Begrüßung durch Busfahrer Sandro, der uns ja auch bereits nach Cottbus chauffierte, bekamen wir dann auch durch den Buschfunk mitgeteilt, dass das erste Ziel der Fahrt erst einmal Mainz sei. Ursprünglich war Trier geplant, das allerdings aus Zeitgründen gestrichen werden musste. Exakt 15 Minuten nachdem sich unser Bus in Bewegung setzte, wurde der von unserem Vico in mühsamer Arbeit extra für den Bus gefertigte und exakt den Maßen angepasste Kart-Tisch mit Bierhalter mal wieder in Betrieb genommen und Skat gespielt. Kurze Zeit später fand sich dann der Skat-Nachwuchs zusammen und eröffnete einen zweiten Kart-Tisch, der zunächst allerdings noch nicht vorhanden war. Kurz unterbrochen wurde der Skatmorgen durch die schriftliche Befragung bezüglich des Abendessens auf der Heimreise am Sonntag in Motzfeld und durch das Verteilen eines kleinen Osterpräsents an alle Fahrtteilnehmer. Nach der Kaffeepause um kurz vor neun, wurde der buseigene Kaffee-Klapptisch als Skattisch umfunktioniert und auch die 2.Skatliga konnte auf einen eigenen Tisch zurückgreifen.
Um 10, halb 11 war man mittlerweile in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt und Gutenberg-Metropole Mainz angekommen und parkte mit dem Bus direkt an der Rheinpromenade. Nun hatte jeder individuell Zeit, sich in der Stadt umzusehen. Die meisten zog es zunächst zum und in den berühmten Mainzer Dom, andere in ein Straßencafé zum Weißbier oder zum Essen in die ein oder andere Lokalität. Auch ein Bürger-King-Restaurant wurde aufgesucht. Nach dem Mittag setzte sich der Bus mit allen Teilnehmern wieder in Richtung Mosel in Bewegung.
Nächster Punkt auf dem Tagesplan war eine Weinverkostung im Moselort Burg. Im Weingut und Gästehaus "Mettlacher Hof", das man kurz vor drei Uhr Nachmittags erreichte, konnte man interessante Dinge über den Weinbau in der Region erfahren und natürlich auch einige Weinsorten probieren. Insgesamt 6 Weine durfte man probieren und anschließend konnte man diese natürlich auch käuflich erwerben. Der ein oder andere nahm die Gelegenheit auch wahr und somit musste unser Busfahrer Sandro auch noch den letzten Winkel des Busses ausnutzen, um die Weinkisten zu verstauen, nachdem einige die zahlreichen Weinkisten sogar mit einer Sackkarre beförderten.
Somit konnte man gegen 17 Uhr die Fahrt in Richtung unseres All-Inclusive-Hotels "Fuhrmann" in Ellenz-Poltersdorf aufnehmen. Dort angekommen, wurde man an der Rezeption zunächst mit den All-Inclusive-Freundschaftsbändchen á la Wolfgang Petry, übrigens in unserer Vereinsfarbe blau, ausgestattet. Anschließend merkte man bei einzelnen wohl doch noch die Wirkung der Weinprobe, denn auch meine Wenigkeit bog bei der Zimmersuche falsch ab und landete zum Gelächter der anderen im falschen Hotelgang (Nie wieder Wein! Ich versprech´s! - hähä…). Anschließend trafen sich alle beim (aus meiner Sicht) mehr oder weniger mittelprächtigen Abendbuffet im Hotel-Restaurant wieder und konnten das Glas Begrüßungssekt genießen. Hier wurde dann auch der weitere Verlauf des All-Inclusive-Abends verkündet, der sich in der hoteleigenen und nur für uns Trusetaler reservierte Keller-Tanzbar "Joy" fortsetzen sollte. Auch gab es bereits einige Diskussionen bezüglich der Verteilung von bereits beim Essen All-Inclusive-Getränken und der tatsächlich vorhandenen Leistungen des Hotels. Im Prospekt waren Sauna, Solarium und Fitnessraum angekündigt - diese Attraktionen fehlten jedoch gänzlich.
Um kurz nach 8 Uhr abends war es dann soweit: Die Trusetaler Reisegruppe stürmte in die Tanzbar "Joy" und wurde mit dem Superhit "Ghostbusters" empfangen. Alle machten es sich in der Bar bequem und es wurde erst einmal das zur Verfügung stehende Getränke-Kontingent unter die Lupe genommen. Nach einigen musikalischen Wünschen, die der DJ erfüllen durfte, füllte sich die Tanzfläche. Beim wohlbekannten Andrea-Berg-Evergreen "Du hast mich 1000 Mal belogen" machten dann auch wieder alle die für das Lied typischen Bewegungen mit. Die Stimmung steigerte sich spätestens dann, als der Musikmacher des Hotels den Henry-Valentino-Hit "Im Wagen vor mir" auflegte. Das Lied war ja allen noch von der Cottbus-Fahrt in Erinnerung: "lada-lada-ladadadada…" ;-). Einige Musikwünsche der anspruchsvollen Trusetaler Reisegesellschaft konnte der Maestro allerdings nicht erfüllen. Aber da ja unser Stadionsprecher fast nichts dem Zufall überlässt, habe ich mich mit dem DJ abgesprochen, am Samstagabend dann meinen Laptop anzustöpseln, um die am Freitag nicht erfüllbaren Wünsche doch erfüllen zu können. In einigen müden Gesichtern sah man aber bereits die Auswirkungen der Fahrtstrapazen. Dennoch nutzen fast alle den ersten All-Inclusive-Abend selbstverständlich aus und konnten mit einer "perfekten Welle" mehr oder wenig selbständig die Nachtruhe antreten, die dann für alle am Samstagmorgen gegen kurz nach ein Uhr begann.


Samstag, 26. März 2005
An einem, für manche Leute nicht nur wegen des tatsächlichen Nebels über der Mosel, vernebelten Erwachens, war überraschender Weise der Stadionsprecher (trotz eines gewaltigen Erdinger-Schlagers am Freitag) und seine Zimmerkollegen im Vergleich zu allen anderen relativ zeitig beim Frühstück anzutreffen. Die anderen trudelten dann mehr oder weniger müde etwas später ein. Man hatte ja auch Zeit, denn die Wanderung zur Moselstern-Hütte war erst für halb 11 geplant. Zunächst musste man feststellen, dass wir nicht die einzigen Südthüringer im Hotel waren. Eine Frau mit dem für uns typischen Dialekt sprach uns beim Frühstück an, später machte man noch Bekanntschaft mit einem Benshäuser Urlauber, der auch im Hotel verweilte. Ansonsten beherrschte beim Frühstück fast nur ein Thema die Runde: Wer war für das laute Poltern auf irgendeinem Zimmer verantwortlich. Nachdem zunächst Zimmer 203 unter massiven Verdacht stand, stand dann Zimmer 205 zur Debatte. Eine endgültige Lösung der Frage konnte jedoch nicht gefunden werden, denn auch Zimmer 207 wurde plötzlich ins Gespräch gebracht...
Um kurz nach 10 bereitete man sich dann auf eine mühsame und schwere Rundwanderung bereit, die jedoch nur knapp 45 Minuten bzw. 2,5 km zu einer Hütte in den Weinbergen führte. Auf dem Weg dahin konnte man dann die Aussicht auf das herrliche aber noch leicht diesige Moseltal genießen. Bei herrlichem Sonnenschein war dort der DJ des Vorabends auch bereits wieder anzutreffen. Er legte diesmal Frühschoppen-Schlager-Musik auf und die Leute, die sich vor dem Loswandern am Bus noch kein Bier gekauft hatten, orderten sofort ihre Getränke. Gegen 12 Uhr Mittags gab es das ankündigte Mittagessen, dass hier wiederum All-Inclusive war. Es gab einen für unsere Region ungewöhlichen Kartoffelbrei (mit Gemüse und Speck vermischt), dazu für jeden einen kleinen Bratklops mit Soße. Nach dem Essen und dem Bezahlen der Getränke machte sich die erste Gruppe bereits wieder auf den Rückweg, verpasste jedoch noch das Verteilen eines kleinen Präsents. Auch der Rest war schon auf halbem Wege, da bekam jeder eine Baseball-Cap vom Moselstern-Tanzpalast in Cochem geschenkt, wie die "Freundschaftsbänder" auch in unserer Vereinsfarbe. Wieder im Hotel angelangt hatte man bis zur Abfahrt des Busses um 14 Uhr noch etwas Freizeit. Die einen spazierten entlang der Mosel, andere setzten sich ins Café und der Rest ruhte sich von der "anstrengenden" Wanderung aus.
Um 2 Uhr ging es dann nach Cochem, wo dann die Teilnahme an einer Moselschifffahrt auf dem Programm stand. Bei Abfahrt fehlte ein Teilnehmer, der sich wohl aufgrund seines hohen "Seegangs" vom Freitag für den Samstagabend im Hotel erholte. In Cochem angekommen, blieb noch ein wenig Zeit zum Bummeln zwischen Imbiss-Läden und Andenken-Geschäften. Auf einem Dampfer mit dem moseltypischen Namen "Rheinland" ging es dann in Richtung Beilstein, das genau gegenüber von Ellenz-Poltersdorf am anderen Moselufer gelegen war. Auf dem Schiff wurden von Paparazzo an Bord wieder einige Schnappschüsse gemacht. Einmal kam der Kahn, nicht der Oliver, gewaltig ins Wackeln, als der Schiffsführer im Ort Ernst die Anlegestelle knapp verfehlte. Kurz vor Ellenz musste man dann mittels Schleuse einen Höhenunterschied von knapp 6 Metern bewältigen. Hier wurde das Fotografieren auf dem Oberdeck der "Rheinland" von einigen fremden Passagieren leider ein wenig gestört. Nach der Schleuse konnte man dann vom Schiff aus unser Hotel betrachten. Als man in Beilstein angekommen war stellte man fest, dass der Bus wieder erwarten doch schon da war. Trotzdem entschied man sich (auch gegen die Meinung einzelner Kulturbanausen) nochmals für eine knappe Stunde Freizeit, um sich in Beilstein umzusehen. Ein Großteil unserer Teilnehmer wollte auf die Burg "Metternich" wandern, da ein Fußweg von ca. 10 Minuten ausgeschildert war. Also machten sich alle auf den mühsamen Aufstieg zur Burg. Fast dort angekommen musste man feststellen, dass für den Besuch der Ruine 2€ fällig sind. Also verzichteten alle aufgrund der knapp bemessenen Zeit auf den Eintritt und machten sich auf den Abstieg nach Beilstein, wo entweder Cafés oder Weinlokale gestürmt wurden. Apropos Weinlokale: Ein Teil unserer Reisegruppe musste aufgrund knapp bemessener Zeit den Wein relativ schnell trinken und erschien mit glühendem Kopf wieder beim Bus.
Um kurz nach 5 ging es dann zurück ins Hotel. Nach dem gut-gängigen Abendessen im Hotel, bei dem der Tag wie immer ausgewertet wurde, machten sich die meisten zunächst noch mal auf die Zimmer, um sich für den Abend in der Tanzbar vorzubereiten oder spazierten der Mosel entlang, obwohl es leicht regnete. Den absoluten Kracher haute beim Abendessen übrigens unser Präsident raus, als er verkündete: "Heute Abend ist alles so wie gestern!" - Na das kann ja heiter werden.
Viele schauten vor ihrem Gang in die Tanzbar zunächst einmal das Katastrophen-Gekicke unserer Nationalelf in Slowenien. Viele kamen aber schnell zur Vernunft, schalteten das Hotel-TV ab und kamen in die Bar. So auch unser Stadionsprecher, der sein Equipment zusammensuchte und die Technik in die Tanzbar "Joy" schleppte. Nachdem der DJ verspätet um dreiviertel 9 auftauchte wurde die Technik angeschlossen. Ringo schickte den DJ zunächst mit seiner USB-Festplatte nach Hause um ihn mit musikalischen Highlights auszustatten. Also machte Ringo erst einmal alleine Stimmung in der Tanzbar "Joy" und erfüllte die am Freitag offen gebliebenen Musikwünsche. Leider musste er auf ein Mikro verzichten, das fehlte in der Bar - Zentralfehler. Na ja, muss halt auch mal ohne gehen. Nebenbei konnten einige die Fotohighlights vom Freitag auf Ringos PC betrachten. Zwischendurch legte der Haupt-DJ des Hotels auch immer Mal ein Lied auf. An diesem Samstagabend, an dem die eine weibliche Bedienung gleich 3 Flaschen bzw. Gläser zerdepperte - Scherben bringen ja bekanntlich Glück, passierte auch anderen Leuten das ein oder andere "Missgeschick", das wir allerdings nicht näher kommentieren wollen. Nachdem sich das Hotelpersonal ins eigene Hotel gegen halb eins eine Familienpizza bestellte, bekam auch jemand aus unserer Gruppe Hunger und orderte auch eine solche Riesen-Pizza. Nach den großen Hits wie u.a. Freddy Quinns "100 Mann und ein Befehl" oder der heimlichen Thüringer Nationalhymne dem "Rennsteiglied" gaben die in der Bar verbliebenen Trusetaler dann einstimmig das "Stahlelf-Lied" zum Besten. Danach musste Ringo gegen halb zwei so langsam seinen Laptop abbauen, denn das Personal stellte so langsam bereits die Stühle hoch. Dann kam sogar die Pizza-Lieferung. Beim Essen halfen die 8 verbliebenen Trusetaler mit und vernichteten die viereckige Mahlzeit. Anschließend hatte der DJ als Rausschmeißer noch ein musikalisches Highlight parat. Er drehte die Anlage aufs mittlerweile dröhnenede Lautstärke-Maximum und es erklang die Titelmelodie von den "Glorreichen Sieben" - passte irgendwie, denn es waren mittlerweile wirklich noch exakt 7 mehr oder minder "glorreiche" Trusetaler in der Bar und verzehrten die letzten Reste der Pizza. So nun war es kurz vor zwei Uhr (Winterzeit) und es machten sich alle auf den Weg ins Bett. Dort angekommen, bekam einigen die wohl die Umstellung auf Sommerzeit von zwei Uhr auf mittlerweile drei Uhr nicht richtig, sodass noch etwas gefeiert wurde. Hierbei wurde auch wieder in guter alter Cottbus-Tradition die Hotel-Telefon-Anlage getestet. Doch irgendwann hatten auch die letzten Lärm-Rowdys ihre Ruhe gefunden.


Sonntag, 27.März 2005


Tja, der letzte Tag der Reise war doch schon angebrochen. Eine Stunde früher aufstehen hieß es für alle, denn bekanntlich wurde nachts zuvor die Uhr auf Sommerzeit umgestellt. Beim Frühstück trudelten die meisten so nach und nach ein. Die Jugendfraktion, die am Vorabend am längsten durchhielt, erschien erst kurz vor der Abfahrt um 10 Uhr. Nach dem Frühstück brannte Ringo mit seinem Laptop seine bisher geknipsten Bilder auf eine CD, um den Versuch zu starten diese im Bus auf der DVD-Anlage wiederzugeben. So nun musste man nach dem Auschecken dem "Moselstern-Hotel Fuhrmann" bereits wieder Adieu sagen und der Bus setzte sich in Bewegung. Man machte sich auf dem Weg zur Autobahn nach Koblenz, um dann anschließend dem nächsten Reiseziel (der Loreley) entgegenzusteuern. Die Zeit zur nächsten Pause füllten die Reisenden mit dem Austauschen von Handy-Klingeltönen via Bluetooth oder mit dem Erzählen von Witzen. Hier kam es bei einigen zu argen Lachkrämpfen. Auch kamen die traditionellen Witze mit den 2 Pflaumen und den 2 Nullen wieder zur Geltung.
Kurz nach der Loreley machte man eine kurze Pause, in der man feststellte, dass Rüdesheim, das nächste Reiseziel, trotz elektronischem Navigationssystem nicht erreicht werden konnte, da man nach Koblenz keinerlei Gelegenheit dazu hatte, den Rhein auf einer Brücke zu überqueren. Somit einigte man sich darauf, die Mittagspause in Bingen am Rhein durchzuführen, um nicht große Umwege in Kauf zu nehmen. Also fuhr man weiter dem Rhein entlang nach Bingen, wo man bis 14.15 Uhr Mittagspause machte. Doch das mit dem Mittag schien zu einer Problematik zu werden. Auf den ersten Blick sah die Auswahl der Gaststätten reichlich aus, doch beim genauen Hinsehen stellte man fest, dass die meisten Kneipen (noch) geschlossen waren ("geöffnet ab 16 Uhr"). Nach gut 45-minütigem Suchen wurden die meisten doch noch fündig und konnten ihr Mittagessen genießen. Nachdem unser Stadionsprecher nach einem mehr als ausreichendem italienischen Nudel-Mittagessen wieder am Bus angekommen war, wurde getestet, ob die gebrannte Bilder-CD mit der DVD-Anlage funktioniert. Es ging aber nicht und Ringo setzte sich im Bus mit einem Laptop erneut hin und versuchte bei der Weiterfahrt diesmal eine Video-CD zu brennen. Mittlerweile wurde im Bus das Skatspielen, das diesmal nicht "in den Sand fiel", wieder aufgenommen und es schallte wieder das berühmt berüchtigte "18!" durch den Bus. Andere (ca. 75% aller Personen) ließen sich davon nicht stören und fielen in einen tiefen Schönheits- und Mittagsschlaf. Bei der nächsten Pause an einer Autobahnraststätte wurde die zweite von Ringo erstellte Foto-CD getestet. Zur Freude aller funktionierte diese, es fehlte jedoch die Hälfte der Bilder. Also setzt sich Ringo erneut hin und versuchte es zum dritten Mal eine Video-Foto-CD zu brennen, was diesmal mit allen Bildern funktionierte.
Um kurz nach 5 Uhr nachmittags war man in Motzfeld bei Friedewald angekommen um dort im Gasthaus "Dreienberger Hof" das bereits am Freitag georderte Abendessen zu genießen. Den meisten fiel es nach dem umfangreichen Mittag und der fehlenden Bewegung auf der Fahrt schwer, dieses Essen in Angriff zu nehmen. Doch die meisten schafften die riesigen Portionen "Cordon bleu", "Jäger"-Schnitzel, "Zigeuner"-Steak oder Schlemmer-Toast trotzdem. Dennoch mussten einige nach dem Essen erst einmal Platz schaffen. Bevor man dann die restliche Strecke nach Hause fuhr, testete man die dritte CD, auf der sich nun alle Bilder befanden.
Nachdem unser Präsident den Bus aus Motzfeld führte übernahm Ringo das Bus-Mikro, um seine Bild-Highlights vom Freitag und Samstag zu kommentieren. Bei dem, was auf den Bildern zu sehen war, gab es eine Menge zum Lachen und zum Schmunzeln, sodass die restliche Fahrtzeit nach Hause ordentlich verkürzt wurde. In Bad Salzungen, B62 Abzweig Langenfeld, hatte Ringo fertig und durfte unseren Busfahrer Sandro noch einen kleinen Obulus von allen Teilnehmern überreichen, der sich dann bei allen für eine gelungene Fahrt bedankte und sich schon auf die nächste Fahrt des SV05 freut. Um halb 8 war man dann wieder im heimischen Trusetal angekommen. Die meisten packten beim Ausladen auch ihre Weinkisten und machten sich auf den Heimweg.
Auch diese Fahrt, war wie die vor zweieinhalb Jahren gelungen und alle hatten in den drei Tagen viel erlebt. Drei Teilnehmer der Fahrt zeigten großes Durchhaltevermögen und trafen sich dann anschließend noch beim "Mehler", wo die Band "Tramp" ihr traditionelles Osterkonzert gab.

Ich hoffe, das allen dieser (ich geb´s zu: ziemlich ausführliche) Reisebericht gefallen hat und freue mich schon jetzt auf die nächste Reise des SV Trusetal 05, die sicher wieder ein voller Erfolg werden wird. In diesem Sinne bis demnächst!

Euer Stadionsprecher Ringo