Das Sportgelände im "Gehege"
Die Heimat der Trusetaler Fußballer

 

Allgemeines:

Das Sportgelände des SV Trusetal 05 mit Rasenplatz und Hartplatz, sowie Vereinsheim befindet sich ca. 1,5 km vom Ortskern Trusetals entfernt in Richtung Bad Liebenstein (in der Nähe des ehemaligen Erztagebaus „Kochenfeld“) [LANDKARTE].  Das im Wald gelegene Sportgelände ist gut zu Fuß zu erreichen und es sind auch genügend Parkplätze am Vereinsheim (Rasenplatz), sowie am Hartplatz vorhanden [WEGBESCHREIBUNG].



Ansichten des Sportgeländes gibt es hier

 

Zur Geschichte:

 

Nachdem sämtliche Mannschaften seit 1905 auf verschiedenen Wiesen rund um Trusetal sowie auf dem 1928 eingeweihten Sportplatz „Am Langen Berg“ gespielt haben, wurde Pfingsten 1949 der neue Sportplatz im „Gehege“ eingeweiht. Von nun an war das „Gehege“ der Schauplatz großer Erfolge der Trusetaler Mannschaften.

Nach der Eröffnung des Platzes gab es nur ein kleines Problem: Es standen noch keine Umkleideräume zur Verfügung. In dieser Zeit stellte Heinrich Wenzel, der gerade sein Haus (die heutige Gaststätte „Gehege“) am Sportplatz baute, den Fußballern zwei Räume und eine Waschgelegenheit im Rohbau kostenlos zur Verfügung. Erst in den Jahren 1953 bis 1955 wurde durch den Fluß- und Schwerspatbetrieb das Sportlerheim der „Stahlelf“ mit sanitären Anlagen erbaut.

 

Auf der berüchtigten „Schlacke“ des Trusetaler Sportplatzes brachte die legendäre Stahl-Elf so manchen hochrangigen Gegner ins Straucheln. Das Vereinsgelände veränderte sich bis 1990 nur wenig. Bereits in den 80er Jahren traten aber schon leichte Schäden am Platz sowie am Vereinsgebäude auf.

 

Auch nach der Wende 1989/90 war das „Gehege“ immer noch Spielort des Trusetaler Fußballs. Der Zustand des Platzes ließ immer mehr zu wünschen übrig, besonders bei nassen Witterungsbedingungen war der nahezu zum Hartplatz verkommene Trusetaler Sportplatz fast unbespielbar. Es musste sich also etwas am Platz ändern und eine Erneuerung der Anlage war unumgänglich.

 

(Bild 44 – Foto alter Platz & Bild 44a Foto altes Sportlerheim)

 

Im Spieljahr 1994/95, in dem die erste Mannschaft die Qualifikation für die neue Landesklasse schaffte, wurde zusammen mit dem neuen Trusetaler Bürgermeister Richard Hörnlein die Modernisierung des Sportplatzes „Gehege“ in Angriff genommen.

Gleich nach der Saison und dem 90-jährigen Jubiläum rollten die Bagger an und der Umbau konnte beginnen. Somit waren die Tage der Trusetaler „Schlacke“ gezählt.

 

Da so ein Umbau ja nicht innerhalb von 2 Monaten Sommerpause abgeschlossen ist, wurde 200m entfernt vom Sportplatz „Gehege“ (auf der anderen Seite der Straße Richtung Liebenstein) ein Hartplatz als Ausweichspielstätte angelegt. Da dieser Hartplatz aber auch noch nicht zu Saisonbeginn fertig gestellt war, mussten die ersten Heimspiele der Trusetaler auf dem Sportplatz in Brotterode und auf dem Sportplatz in Meimers sowie die Spiele der Jugendmannschaften auf dem „Elmenthäler Sportplatz“ (Kleinfeld) ausgetragen werden. Nachdem im Herbst 1995 die Arbeiten am Hartplatz abgeschlossen waren, spielten wir endlich wieder „zuhause“.

Nach fast eineinhalb Jahren Bauzeit wurde im Oktober 1996 der neue Rasenplatz im „Gehege“ offiziell eingeweiht. Der Platz verfügt jetzt über eine Regenwasser-Auffanganlage zur Bewässerung sowie über ein verbessertes Umfeld. Seitdem besitzt der Trusetaler Fußball mit den 2 Sportplätzen ideale Spiel- und Trainingsbedingungen. Die offizielle Einweihung fand im Mai 1997 mit einem Freundschaftsspiel gegen den damaligen Zweit-Bundesligisten und Traditionsverein FC Carl-Zeiss Jena statt. Seitdem spielen und trainieren alle Trusetaler Fußball-Mannschaften auf beiden Plätzen.

Ende 2001 begann dann auch der Umbau des Vereinsheimes, der wiederum von der Gemeinde Trusetal finanziell unterstützt, jedoch in Eigenleistung der Mitglieder vollzogen wurde. Den Anfang bildete die Sanierung des Daches. Anfang Februar 2002 konnte der Innenausbau abgeschlossen werden. Hierbei verdoppelte sich die Größe des Vereinsraumes. Die dadurch wegfallenden Räume für die Schiedsrichter und für die Vereins-Utensilien wurden durch den Ausbau des Dachgeschosses neu geschaffen. Im Frühjahr/Sommer 2002 folgten weitere Baumaßnahmen, wie z.B. die Erneuerung Treppen im Eingangsbereich und die Gestaltung der Außenanlagen. Ende 2002 errichteten wir auf dem Hartplatz zwei überdachte Auswechselbänke, sodass die Ersatzspieler auch auf der Ausweichspielstätte vor Wind und Wetter geschützt sind. Noch weitere Veränderungen folgten, sodass sich das Sportlerheim und auch das Umfeld binnen 2 Jahren in einem fast neuen Gewand zeigten. Im Mai 2003 wurde der Außenputz des Vereinsheims erneuert und auch das Sprecherhaus am Rasenplatz erhielt einen Anstrich in den Vereinsfarben blau und weiß erhielt.

 

Die Bilder zum Umbau gibts hier. Im Jahr 2004 wurde der Bau eines Geräteschuppens, sowie einer Unterstellmöglichkeit für die Vereinsbusse vollzogen. Bilder dazu gibt es in unserer Bildergalerie.